Basketball in Westerstede

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TSG fordert Hannover doppelt
TSG Eagles am 20.01.2017 um 08:11 (UTC)
 

Will mit den Westerstedern am Gegner aus Hannover vorbeiziehen: Eike Weets (am Ball).

Das Hinspiel im Oktober wurde verlegt. Nun müssen die Eagles zunächst nach Hannover reisen, ehe die Korbjäger in der nächsten Woche in Westerstede antreten.

Was eine einzelne Spielverlegung alles bewirken kann, erleben derzeit die Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga. Innerhalb von zwei Wochen stehen für die Ammerländer sowohl Hin- als auch Rückspiel gegen die Korbjäger Hannover auf dem Spielplan. Da das Hinspiel im Oktober verlegt werden musste, treten die Westersteder am Samstag um 18 Uhr beim Tabellennachbarn an. Das Rückspiel findet dann eine Woche später bei der TSG statt.

Was genau seine Mannschaft in Hannover erwartet, kann TSG-Trainer Milos Stankovic nur schwer einschätzen. In der Winterpause hat sich bei den Hannoveranern viel getan. Vier Spieler verließen den Verein, auch Trainer Ziga Mravljak war bereits im Dezember einem Angebot aus der ersten ungarischen Liga gefolgt. Das Team, das nun vom ehemaligen Co-Trainer Erni Facko geleitet wird, steckte diese Rückschläge aber weg und verkaufte sich bei der 71:85-Pleite gegen Aschersleben teuer. Zudem stieß zuletzt mit dem US-Amerikaner Dallas Anglin ein neuer Spielmacher zum Team.

„Wir müssen uns einfach auf uns selbst konzentrieren“, betont Stankovic, der nach der deutlichen 58:88-Klatsche gegen Rasta Vechta II in der Vorwoche viel mit seiner Mannschaft aufzuarbeiten hatte. Im Training hätte das Team gut mitgezogen. Gegen den Tabellennachbarn – Hannover steht mit ebenfalls sechs Punkten nur knapp vor den Eagles – erwartet Stankovic nun wieder eine Leistungssteigerung.

Mit welchem Team der TSG-Trainer den Konkurrenten überraschen will, ist aber noch unklar. Viele Spieler konnten unter der Woche nicht komplett trainieren und gelten daher für das Auswärtsspiel am Samstag als fraglich. Bereits sicher ist der Ausfall von Robert Drijencic. „Wir werden, egal wer am Ende auf dem Feld steht, wieder alles geben, um zu punkten“, gibt sich Stankovic kämpferisch.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Mathias Freese
 

Neue Trikots für die U12 Junior Eagles
TSG Eagles am 19.01.2017 um 15:01 (UTC)
 


Unsere bis dato ungeschlagenen U12 Junior Eagles haben neue Trikots erhalten. Wir bedanken uns recht herzlich bei Elektrotechnik Nico Kruse für diese Unterstützung!

Elektrotechnik Nico Kruse
 

Sportler des Jahres 2016
TSG Eagles am 19.01.2017 um 13:43 (UTC)
 

Es ist wieder soweit: Im Landkreis Ammerland findet die 19. Sportlerwahl statt – gemeinsam ausgerichtet vom Kreissportbund und der Nordwestzeitung. In einer Vorauswahl wurden jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Mannschaft, Sportler und Sportlerinnen nominiert.

In der Kategorie Mannschaft sind die Eagles für die Saison 2015-2016 und der damit verbundenen Meisterschaft nominiert.

Also, fleißig für die Mannschaft voten!

Hier der Link zur Abstimmung: http://www.nwzonline.de/sportlerwahl-ammerland-abstimmung
 

Gäste führen Eagles vor
TSG Eagles am 16.01.2017 um 07:38 (UTC)
 

Aggressive Verteidigung: Nigel Pruitt (links) und seine TSG-Kollegen wurden von den Vechtaern hart bedrängt.

Nur zu Beginn hielten die Westersteder mit. Am Ende aber stand ein verdienter Erfolg der Gäste.

Tief enttäuscht saß Westerstedes Trainer Milos Stankovic nach dem Schlusspfiff einsam auf der Bank. Seine Basketballer hatten gerade deutlich mit 58:88 im Regionalliga-Heimspiel gegen die Gäste von Rasta Vechta II verloren und waren dabei ohne Chance geblieben. Doch dann rief Stankovic sein Team noch einmal zusammen und richtete den Blick nach vorne. „Diese Niederlage müssen wir wegstecken und uns auf die kommenden wichtigen Spiele konzentrieren”, sagte er mit Blick auf die nächsten zwei Partien gegen die Hannover Korbjäger.

Die Niederlage gegen Vechta schnell abzuhaken, fiel allerdings nicht leicht. Zu deutlich hatten die Gäste das TSG-Team vor allem in der zweiten Hälfte beherrscht und teilweise sogar vorgeführt. Das erste Viertel verlief noch einigermaßen ausgeglichen (19:20), aber bis zur Pause hatten sich die Gäste bereits einen komfortablen Vorsprung von 16 Punkten erarbeitet (30:46). Vechta kam immer besser in die Partie, während die Westersteder zunehmend hinterherliefen.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Gastgeber aber viel vorgenommen. Man wollte das Ruder mit mehr Energie und Laufbereitschaft herumreißen und den rund 180 Zuschauern in der Hössenhalle eine doch noch spannende Partie bieten. Stankovic stellte die Abwehr auf Raumverteidigung um. Nach anfänglichen Punkterfolgen aber fanden die Gäste dann doch wieder große Lücken im Abwehrverbund der TSG und zogen immer weiter davon.

Nach dem dritten Viertel war die Vorentscheidung gefallen. Vechta lag mit 72:48 vorn. Für die Westersteder ging es im Schlussviertel nur noch darum, die Niederlage in Grenzen zu halten. Am Ende musste Stankovic zugestehen, dass Vechta an diesem Tag einfach besser war. Seiner Mannschaft habe die nötige Aggressivität gefehlt, um die schnellen Spielzüge der Gäste zu unterbinden. Das habe sich dann in der Offensive ausgewirkt, als seine Spieler häufig zu schnell und unvorbereitet abschlossen.

Bei Vechta überragten insbesondere zwei Spieler: Amenhotep Abif (33) und Neven Zeravica (22) erzielten mehr als die Hälfte der Punkte. Beste Westersteder Punktesammler waren Nigel Pruitt (15) in seinem dritten Spiel für die TSG, Marcel Keßen (13) und Armin Musovic (12).

Die Westersteder bleiben damit in großer Abstiegsgefahr. Nun kommt es auf die nächsten zwei Spiele gegen die punktgleichen Hannover Korbjäger an. „Auf diese Spiele werden wir uns besonders intensiv vorbereiten”, betonte Stankovic. Jeder Spieler wisse, um was es geht.

NWZ-Artikel von Manfred Hollmann
Bild: Manfred Hollmann
 

Eagles setzen auf Aggressivität
TSG Eagles am 13.01.2017 um 08:04 (UTC)
 

Teamplay: Luis Pahl (Nummer 13) stellt einen Block und macht seinem Westersteder Mannschaftskollegen Franjo Borchers (rechts) bei der Partie gegen Alba Berlin II den Weg frei. Die TSG gewann am Wochenende 90:62 gegen Berlin.

TSG-Trainer Stankovic hofft auf eine Wiederholung des Hinspiel-Erfolgs. Sein Mittel: Ballverluste provozieren.

Die Stimmung war gut in dieser Woche bei den Basketballern der TSG Westerstede. Kein Wunder, schließlich hatten die Schützlinge von Trainer Milos Stankovic am Sonntag durch ein fulminantes drittes Viertel die Bundesliga-Reserve von Alba Berlin im Regionalliga-Duell vor heimischer Kulisse mit 90:62 wieder zurück in die Hauptstadt geschickt.

„Auf jeden Fall war die Stimmung besser“, bestätigte der Coach, „aber wir haben auch gut trainiert.“ Denn trotz aller Begeisterung über das Ergebnis und das maßgebliche dritte Viertel – bis zur Pause hatte Stankovic auch die ein oder andere Schwäche bei seiner Mannschaft gesehen. Und die gilt es beim Spiel an diesem Samstag um 18.30 Uhr abzustellen, wenn der SC Rasta Vechta II in die Sporthalle an der Jahnallee kommt.

„Das war defensiv nicht das beste Niveau“, erklärt Stankovic mit Blick auf die erste Halbzeit gegen Alba II. Danach habe sich das deutlich gebessert, doch diese aggressive Verteidigung müsse das Team über das ganze Spiel halten. „Das haben wir im Training versucht, und viel gesprochen“, erklärt Stankovic.

Gerade gegen Vechta sei das wichtig, betont der TSG-Trainer. „Vechta ist eine athletische Mannschaft, die Spieler laufen viel. Wir müssen durch eine aggressive Verteidigung Ballverluste provozieren“, verrät der Trainer einen Teil seines Match-Plans.

Die Mannschaft habe sich gut vorbereitet, sagt Stankovic: „Vechta ist Fünfter und hat eine sehr gute, junge Mannschaft – eine Mischung aus starken ausländischen Spielern, dem Kroaten Neven Zeravica und dem US-Amerikaner Kazembe Abif, sowie einigen Jugend-Nationalspielern wie Philipp Herkenhoff. Das Team entwickelt sich sehr gut.“ Herkenhoff wird in Westerstede jedoch nicht dabei sein, da er wohl beim Allstar-Game der Nachwuchs-Bundesliga auf dem Parkett steht.

Zwar haben die Eagles das Hinspiel im Rasta-Dome zum Saisonauftakt gewonnen. „Da waren aber zwei Topscorer nicht dabei“, sagt Stankovic – unter anderem Zeravica, den Vechta erst danach holte. Deshalb sei Vechta Favorit, aber: „Zu Hause mit unseren Fans im Rücken haben wir Chancen, erneut zu gewinnen“, ist der TSG-Trainer zuversichtlich. Stankovic weiß, dass auch sein Team immer besser wird: „Ich hoffe, dass wir unsere gute Entwicklung fortsetzen können.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Mathias Freese
 

Eagles fegen Alba aus der Halle
TSG Eagles am 09.01.2017 um 07:58 (UTC)
 

Zug zum Korb: Lucien Schmikale, hier beim Korbleger, war mit 24 Punkten bester Werfer der Westersteder.

Die Westersteder gewannen das dritte Viertel mit 31:8. Alba-II-Trainer Patrick Femerling gefiel das gar nicht.

Man hört nur noch klatschen: Applaus der gut 80 Zuschauer in der Sporthalle an der Jahnallee, die den Basketballern der TSG Westerstede wohlverdienten Respekt zollen. Und zahlreiche Glückwunsch-Handschläge, die TSG-Trainer Milos Stankovic am Sonntagnachmittag von allen Seiten freudestrahlend entgegennimmt. Sein Team hat gerade Alba Berlin II mit 90:62 (36:36) besiegt.

Patrick Femerling hingegen ist sichtlich angesäuert. Der ehemalige Basketball-Nationalspieler und derzeitige Trainer der Berliner ist so gar nicht begeistert über das, was er vor allem im dritten Viertel der Regionalliga-Partie mit angesehen hat.

Die erste Hälfte war noch ausgeglichen verlaufen. Das erste Viertel ging mit 16:14 an die Gäste aus Berlin. Im zweiten Viertel glich Westerstede aus, Lucien Schmikale mit einem erfolgreich vollendeten Fastbreak und Zugang Nigel Pruitt per Dreier legten zum 21:16 nach. Doch dann zeigten die Gastgeber kleine Fehler im Angriff, Alba überzeugte hingegen mit gutem Passspiel und setzt sich auf 31:24 ab. Die TSG verbesserte die Verteidigung und kam wieder ran. Mit Armin Musovics sensationellem Buzzer-Beater von knapp hinter der Mittellinie und unter tosendem Applaus verabschiedeten sich die Westersteder mit 36:36 in die Halbzeitpause.

Es folgte das entscheidende Viertel: Marcel Keßen jagt einen Dreier durch die Reuse, legt zwei Punkte zum 41:36 nach, Till Isemann blockt einen Alba-Korbversuch. Weil ein Schiedsrichter einen Schrittfehler der Gäste pfeift, erklärt Berlins Coach Femerling ihm nochmal ganz genau, was ein Sternschritt ist.

Alba kämpft sich noch einmal auf 42:43 heran. Dann drehen die Eagles richtig auf: Sie stoppen die Angriffe der Berliner oder zwingen sie, schlechte Würfe zu nehmen. Vorne treffen die Gastgeber alles. Stankovic motiviert seine Spieler mit wilden Gesten. Schmikale und Pruitt versenken jeweils zwei Dreier und bringen die TSG mit 67:44 in Front.

Eine Gegenwehr der Berliner bleibt auch im Schlussviertel aus. Franjo Borchers trifft noch zwei Dreier, Westerstede holt nun auch die meisten Rebounds und geht mit 76:46 in Führung. In den letzten Minuten geben beide Trainer den Akteuren Spielminuten, die vorher zumeist auf der Bank gesessen hatten.

TRAINER-FAZIT
Milos Stankovic (TSG):

„Wir haben nach der Pause viel aggressiver verteidigt. Wirklich gute 1:1-Defense. Damit fängt alles an, das ist unsere Philosophie. Dadurch haben wir leichte Punkte bekommen. Wir haben im dritten Viertel nur acht Punkte kassiert – das sagt viel.“

Patrick Femerling (Alba):
„Wir haben im dritten Viertel kein Basketball gespielt, sondern irgendwas anderes. Wir haben völlig den Faden verloren. Das ist sehr ärgerlich, vor allem, weil wir das Spiel in der ersten Halbzeit eigentlich im Griff hatten.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Mathias Freese
 

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